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Neue Möglichkeiten: Telefonische Krankschreibung jetzt dauerhaft verankert!

Gute Nachrichten für alle: Ab sofort besteht die Möglichkeit, sich unter bestimmten Bedingungen telefonisch von der Arztpraxis krankschreiben zu lassen! Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken in Berlin hat diese Regelung bekanntgegeben, um den Zugang zur Krankmeldung zu erleichtern.

Wer von dieser Neuerung profitieren kann? Ganz einfach! Wenn du bereits in deiner Arztpraxis bekannt bist, keine schweren Symptome zeigst und eine Videosprechstunde nicht möglich ist, dann kannst du telefonisch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für bis zu fünf Tage erhalten. Das Beste daran: Diese Maßnahme soll nicht nur das Praxisteam entlasten, sondern auch das Risiko von Infektionen in den Wartezimmern reduzieren.

Die telefonische Krankschreibung ist keine völlig neue Idee – während der Corona-Krise gab es bereits eine vorübergehende Regelung. Jetzt wurde sie aufgrund ihrer Wirksamkeit dauerhaft verankert. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat diese Entscheidung getroffen, nachdem er im Sommer von der Ampel-Koalition beauftragt wurde, entsprechende Regelungen für die telefonische Krankschreibung festzulegen. Das bedeutet mehr Flexibilität und Komfort für uns alle, wenn es um unsere Gesundheit geht!

Herkunft: dpa

Quelle: zwp-online

Vitaminpräparate für Kinder und Jugendliche : Sinnvoll oder überflüssig?

Immer mehr Kinder und Jugendliche greifen zu Vitaminpräparaten, die speziell für sie entwickelt wurden. Doch ist das wirklich sinnvoll? Laut Ernährungswissenschaftlerin Anke Weißenborn vom Bundesinstitut für Risikobewertung nehmen etwa 14 bis 19 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren regelmäßig solche Nahrungsergänzungsmittel ein. Allerdings betont sie, dass diese Präparate keinen nachgewiesenen Nutzen haben, wenn die Ernährung bereits ausgewogen ist.

Kinderarzt Berthold Koletzko weist darauf hin, dass es bestimmte Situationen gibt, in denen Nahrungsergänzungsmittel Sinn machen können, zum Beispiel bei Kindern mit Stoffwechselerkrankungen. Es gibt auch Wachstumsphasen, in denen es zu Nährstofflücken kommen kann, aber im Idealfall können diese durch eine ausgewogene Ernährung behoben werden. Leider ist das in vielen Familien nicht immer umsetzbar, da der Alltag oft von Hektik geprägt ist und eine gesunde Ernährung nicht immer gewährleistet ist.

Beide Experten raten jedoch davon ab, einfach Vitaminpräparate zu kaufen, ohne vorher einen Kinder- und Jugendarzt zu konsultieren. Eine genaue Diagnose vom Arzt kann feststellen, ob tatsächlich ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen vorliegt. Anke Weißenborn warnt sogar davor, dass Vitaminpräparate langfristig gesundheitliche Schäden verursachen könnten. Daher ist es immer ratsam, vor dem Einsatz solcher Präparate ärztlichen Rat einzuholen, um sicherzustellen, dass sie tatsächlich notwendig sind.

Herkunft: dpa

Quelle: zwp-online

Mit Google Maps zum perfekten Zahnarzt

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie den besten Zahnarzt in Ihrer Nähe finden können? Die Antwort könnte in Ihrem Smartphone stecken – genauer gesagt in Google Maps! Hier erfahren Sie, wie Sie diese smarte Technologie nutzen, um den idealen Zahnarzt für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Was ist ein Google Maps-Profil?

Denken Sie an Google Maps nicht nur als Karten-App, sondern als persönlichen Assistenten für Ihre Zahnarztsuche. Ihr Zahnarzt hat ein sogenanntes Google Maps-Profil, das wie eine digitale Visitenkarte funktioniert. Dort finden Sie wichtige Infos wie Öffnungszeiten und Telefonnummer.

Was haben wir herausgefunden?

Wir haben uns über 12.000 Zahnarzt-Profile auf Google Maps angesehen und ein paar spannende Dinge entdeckt:

  1. 31 Prozent werden vernachlässigt: Viele Zahnärzte kümmern sich nicht genug um ihr Profil, was den ersten Eindruck beeinträchtigen kann.
  2. 30,55 Prozent sind nicht bestätigt: Einige Profile wurden von Google automatisch erstellt und enthalten möglicherweise falsche Informationen.
  3. 80 Prozent nutzen nur eine Kategorie: Die Kategorie-Auswahl beeinflusst, wie gut Ihre Praxis gefunden wird. Hier gibt es viel Potenzial für Verbesserungen.
  4. 41 Prozent haben zu wenige Bewertungen: Mindestens zehn Bewertungen sind empfehlenswert, um sicherzustellen, dass die Praxis vertrauenswürdig ist.
  5. 16 Prozent haben keine Website: Eine eigene Website erhöht die Sichtbarkeit und ermöglicht es Ihnen, mehr über die Praxis zu erfahren.

Endresultat: So finden Sie den perfekten Zahnarzt

Wenn Sie also den besten Zahnarzt in Ihrer Nähe finden wollen, schauen Sie sich die Google Maps-Profile an! Achten Sie auf vollständige und aktuelle Informationen, mehrere Kategorien, viele positive Bewertungen und eine verlinkte Website. Google Maps macht die Zahnarztsuche nicht nur einfacher, sondern auch effektiver – probieren Sie es aus!

Herkunft: ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis

Quelle: zwp-online

Zahnarzt-Balance: Trotz stressigem Job Familienzeit meistern

Als Zahnarzt zu arbeiten, bietet viele Vorzüge, doch die Herausforderungen sollten nicht unterschätzt werden. Neben der Freude, Menschen zu helfen, bringt der Beruf auch lange Arbeitszeiten, hohe Verantwortung und Stress mit sich. Doch wie kann man trotzdem ein erfülltes Privatleben führen?

Herausforderungen:

  1. Lange Arbeitszeiten: Zahnärzte haben viel zu tun, nicht nur bei der Patientenbehandlung, sondern auch in Bereichen wie Marketing und Finanzen. Das kann zu späten Abenden und sogar Wochenendarbeit führen.
  2. Stress und Verantwortung: Die Verantwortung für die Gesundheit der Patienten kann zu Stress führen. Die Angst vor Fehlern und der Druck, immer präzise zu arbeiten, sind alltägliche Begleiter.
  3. Wenig Familienzeit: Der Job beansprucht viel Zeit, und das geht oft auf Kosten der Familienmomente. Die Balance zwischen Arbeit und Familie zu finden, ist eine echte Herausforderung.

Lösungen für eine ausgewogene Lebensweise:

  1. Sport: Bewegung hilft nicht nur, fit zu bleiben, sondern reduziert auch Stress. Ein bisschen Sport in der Woche kann Wunder wirken.
  2. Gesunde Ernährung: Die richtige Ernährung ist nicht nur wichtig für die Patienten, sondern auch für den Zahnarzt selbst. Frisches Obst, Gemüse und ausgewogene Mahlzeiten sorgen für Wohlbefinden.
  3. Hobbys und Freizeit: Zeit für Hobbys schaffen, die Freude bereiten, und diese fest in den Alltag integrieren.
  4. Familienzeit: Gemeinsame Aktivitäten und regelmäßige Mahlzeiten stärken die Bindung zur Familie und schaffen Ausgleich.
  5. Urlaub und Ausflüge: Besondere Momente schaffen, sei es ein kurzer Ausflug oder ein erholsamer Urlaub, um dem stressigen Alltag zu entfliehen.

Finanzielle Sicherheit und Vorsorge:

  1. Versicherungen: Schutz durch Berufsunfähigkeitsversicherung, Lebensversicherung und Sterbegeldversicherung gegen unvorhergesehene Probleme.
  2. Eigenheim: Das eigene Zuhause bietet nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch ein Gefühl von Geborgenheit.
  3. Private Rentenversicherung: Vorsorgen für das Alter, um finanzielle Sicherheit zu gewährleisten.

Herkunft: Redaktion zwp-online

Quelle: zwp-online

Autoantikörper bei Zöliakie beeinträchtigen Zahnschmelz

In einer kürzlich veröffentlichten internationalen Studie haben Wissenschaftler die Ursachen von Zahnschmelzproblemen bei Menschen mit Zöliakie genauer unter die Lupe genommen. Die spannenden Ergebnisse deuten darauf hin, dass es nicht nur Entzündungen im Darm sind, die diese Probleme verursachen, sondern auch bestimmte Abwehrstoffe, sogenannte Autoantikörper.

Zöliakie, eine relativ häufige Autoimmunerkrankung, beginnt oft in der Kindheit und betrifft etwa 1 von 100 Menschen. Die Forschung enthüllte, dass ein bestimmtes Enzym namens Transglutaminase 2 (TGM2) im Dünndarm eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Zöliakie spielt. Dieses Enzym verändert ein Protein namens Gliadin, das in Gluten vorkommt. Die Immunreaktion auf diese Veränderung führt zur Bildung von Autoantikörpern, insbesondere gegen TGM2, die als spezifischer Marker für die Krankheit dienen.

Was die Studie besonders interessant macht, ist die neu entdeckte Verbindung zwischen Zahnschmelzdefekten und diesen Autoantikörpern. Bisher dachten wir, dass die Probleme im Zusammenhang mit Darmentzündungen und Nährstoffaufnahme stehen. Jetzt zeigt sich jedoch, dass die Autoantikörper Proteine im Darm oder in der Nahrung angreifen und dadurch die Entwicklung des Zahnschmelzes beeinträchtigen. Dieser Einblick könnte dazu beitragen, Zöliakie frühzeitig zu erkennen, insbesondere bei Kindern mit Zahnschmelzproblemen.

Diese Entdeckung ist nicht nur für die Wissenschaft von Bedeutung, sondern könnte auch Auswirkungen auf die zahnärztliche Praxis haben und die Früherkennung von Zöliakie erleichtern. Es verdeutlicht, wie faszinierend und komplex unser Körper ist, und wie bahnbrechende Forschung dazu beitragen kann, Gesundheitsprobleme besser zu verstehen und ihnen vorzubeugen.

Zur Studie.

Herkunft: University of Eastern Finland

Quelle: zwp-online

Rauchen: Neue Langzeitfolgen sind erwiesen

Giacomo Antonello und sein Team am Eurac Research Institute for Biomedicine erforschen die Verbindung zwischen dem Rauchen von Zigaretten und dem oralen Mikrobiom. Diese, bei jedem Menschen einzigartige, bakterielle Gemeinschaft von winzigen Lebewesen, zeigen bei Rauchern eine besondere Entwicklung.

Für die CHRIS-Studie analysierte man Speichelproben von über 1.600 Teilnehmern. Raucher zeigten hier im Vergleich zu Nichtrauchern deutliche Unterschiede. Dies gilt insbesondere für die Bakterien, die Sauerstoff für ihren Stoffwechselprozess benötigen, diese nehmen in ihrer Anzahl bei steigendem Tabakkonsum ab. „Aerobe Bakterien“ können eine Rolle in verschiedenen biologischen Prozessen spielen und sind daher ein interessanter Aspekt in der Forschung zu verschieden Aspekten der Gesundheit.  So zeigt sich, dass die Veränderungen im oralen Mikrobiom durch Zigarettenkonsum zu einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten könnten.

Wenn man mit dem Rauchen aufhört, erholt sich die aerobe Bakterienpopulation im Speichel nach und nach. Um auf den Stand eines Nichtrauchers zu kommen, benötigt es allerdings ca. fünf Jahre.

Die Forschung betont die Bedeutung des oralen Mikrobioms als eigenes Forschungsgebiet und hebt das Potenzial von Biomarkern hervor, die zur Krankheitsdiagnose genutzt werden könnten.

Es werden weitere Studien folgen, die womöglich mehr Einblick in genetische und soziale Einflüsse auf das orale Mikrobiom liefern bieten. Ziel ist es, die Erkenntnisse der Mundgesundheit immer weiter auszubauen.

Zur Studie

Herkunft: Scientific Reports

Quelle: zwp-online