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Positive Bilanz von TK-Chef nach einem Jahr ePA

Allgemein

TK – „Die elektronische Patientenakte ist 2025 erfolgreich gestartet“

Diese Bilanz zieht Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK), ein Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA).

„Rund 85 Prozent der Arztpraxen haben bereits auf Akten zugegriffen. Besonders erfreulich ist, dass die elektronischen Medikationslisten in den Arztpraxen millionenfach genutzt werden. Das zeigt, dass die ePA ihrer Ursprungsidee gerecht wird, die medizinischen Informationen eines Patienten oder einer Patientin an einem Ort zu speichern und so die Behandlung zu unterstützen“, erklärt Baas.

Auch bei den Versicherten steigt die Zahl der Zugriffe: Im Dezember verzeichnete die TK 560.000 Logins.

Die ePA wird bereits von 900.000 TK-Versicherten genutzt 

„Die Zahl entspricht unseren Erwartungen. Die Akten müssen jetzt erst einmal gefüllt werden. Erst wenn darin relevante Informationen über längere Zeit zusammenlaufen, werden sie zur wertvollen Unterstützung für die Gesundheit. Die ePA ist keine Kommunikations-App, die täglich geöffnet wird. Die meisten Menschen werden sich erst mit der Akte beschäftigen, wenn sie krank werden oder im Kontext eines Arztbesuchs.“

Eine Registrierungshürde sei für viele Versicherte auch der mehrstufige Anmeldeprozess. „Die hohen Sicherheitsanforderungen machen die Registrierung für die ePA deutlich komplizierter als bei kommerziellen Apps“, so Baas. Das führe dazu, dass viele Nutzer die Anmeldung abbrechen.

ePA unterstützt nach erfolgter Anmeldung die Versicherten ohne ihr aktives Zutun 

Ein entscheidender Vorteil der Akte ist, dass sie auch hilft, wenn sie nicht aktiv von den Versicherten genutzt wird. Da Informationen wie Befunde, Laborergebnisse und Verordnungen automatisch in der Akte zusammenlaufen, liegen sie künftig vor, wenn sie zur Behandlung benötigt werden. Gerade Menschen, die mehrfach erkrankt sind, viele Medikamente nehmen oder eingeschränkt sind, profitieren von der ePA, da sie einen besseren Überblick und gezieltere Behandlungen ermöglicht.